Mein Statement zur Ablehnung meiner Auszeichnung als Bildungsbotschafterin der #didacta.
Mit großem Respekt vor dem Verständnis des Vorstands und mit Dank für die Spende des Preisgelds an das Projekt aula!

marinaweisband.de/standhaftigk…

Als Antwort auf Marina Weisband

Das Statement überzeugt mich voll.
Mein eigener Horizont ist nicht so klar und ungetrübt wie der deine. Daher wäre ich immer kompromissuchender eingestellt, was für mich auch OK ist.
Da Du dort warst, obwohl Du fragtest, ob Du überhaupt hin gehen solltest, bist Du auch ein Kompromiss eingegangen, aber mit dem Statement auf einem sehr hohen Level.
Danke dafür.
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Als Antwort auf Marina Weisband

Auch im nächsten und übernächsten Jahr und die folgenden Jahre wird die Didacta auf mich als interessierten Bildungsbürger, Erzieher und Demokraten verzichten müssen, da sie die Afd als Geschäftsführung zugelassen hat. Und jeder weiß, eine solche demokratiezersetzende Partei hat auf einer Bildungsmesse mit dem Thema ,,Demokratiebildung,, NICHTS, aber auch gar NICHTS zu suchen. Eine solche Geschäftsführung kann sich die Didacta in die Haare schmieren. 🤷‍♂️
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Als Antwort auf Brainworms, wir sind Viele!

@angel nenene, hatte ich nicht so ganz.....ich hatte es so verstanden das die afd in die nicht von der Geschäftsführung eingeladen wurde......das als verstehe ich erst jetzt

Hast aber recht damit, das die Einladung ein Minset der Geschäftsführung aufzeigt, das nicht verschwindet nur weil man "Einen Fehler eingesteht"TM

Wenn man verstanden hat was man verbockt hat, kann bzw sollte man das auch konkretisieren ...

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Als Antwort auf Faxfux

@Faxfux @angel
Das interessiert mich jetzt auch.
Es gab eine ausdrückliche Einladung an die AFD?
Mein Stand auf Nachfrage war bisher, dass erstmalig auch Parteien, wie bisher andere öffentliche meinungsbildende Institutionen zur Messe zugelassen sind und die Messeleitung zu bräsig war, vorherzusehen, dass sie dann gegen eine AFD keine Handhabe mehr haben.
Eine nachweisliche Absicht?
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Jahr her)
Als Antwort auf Marina Weisband

Wovon man als Vorstand ausgehen hätte können, wenn man Parteien den Zugang erlaubt, was einer indirekten ,,Einladung,, gleichkommt, wenn man nicht zu naiv ist. Und man hätte Anmeldungen eventuell ablehnen können. 🤷‍♂️ Aber ohne Mumm? Schließlich hat ein Veranstalter Hausrecht und hätte dies ausüben können. 🤷‍♂️ Argument vor Gericht: Eine bewiesen antidemokratische Partei auf einer Demokratischen Veranstaltung wäre kontraproduktiv. 🤷‍♂️
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Jahr her)
Als Antwort auf Marina Weisband

Danke, brava!

Schwer verständlich finde ich allerdings den Teil (im Video, nicht im Script) dazu, dass die didacta ihre "Lektion gelernt" habe &nun gar keine polit. Parteien mehr einladen werde.

Ob Parteien überhaupt auf Bildungsmessen gehören oder nicht, anderes Thema.
Hier geht es doch aber darum, dass&warum eine *antidemokratische* Faschopartei definitiv nicht dahin gehört. Sie nun zus. mit SPD, Grünen etc auszuladen, als ob das 1&dasselbe wäre: ist das nicht auch Normalisierung?

Als Antwort auf Marina Weisband

Danke dafür.
Demokrat:in und daher Antifaschist:in zu sein (und Anti-Oligarchie, Anti- Feudal, Anti-Theokratie, whatever Anti-Ungleichheit), sollte im Wirkungsbereich des Grundgesetzes und der europäischen Charta die einzige legitime Haltung sein.

Alles andere nimmt Menschen einen Teil ihrer Rechte und Würde. Das sollte allen Mitmenschen inakzeptabel sein.

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