#Sonnenfinsternis Weil öfter gefragt wurde: Nein, bitte nicht mit den silbernen oder goldenen Rettungsdecken aus dem Verbandskasten experimentieren. Auch alte Schutzbrillen sind nicht zuverlässig sicher: Manche Materialien lassen Studien zufolge in der Wirkung nach, ohne dass man es ihnen ansieht. Wer morgen Abend keine SoFi-Brille hat: Viele Planetarien bzw. Sternwarten bieten Events an - vielleicht ja auch bei euch in der Nähe. lange-nacht-der-astronomie.de/
Als Antwort auf DLR_next

Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

@UschiAachen @Frunu
Ich hab mal beim Abbau meines Newton-Teleskops nach dem Fotografieren der Sonne (war damals auch partielle Sonnenfinsternis) gedankenlos die Sonnenfolie entfernt bevor ich das Teleskop weggeschwenkt habe. So schnell konnte ich gar nicht schauen war durch die Kunststoffabdeckung am Okularauszug, wo normalerweise die Kamera sitzt, ein Loch durchgebrannt.

Ich schätze mal, der Kamerasensor hätte das nicht überlebt. 😬

Klarerweise ist eine Kameralinse wie bei einem Smartphone klein im Verhältnis zu einem 200 mm Newton-Teleskop, damit auch die Energie. Aber auf einen Punkt konzentrierte Sonnenstrahlen - da reicht auch eine kleine Lupe um Dinge in Brand zu bringen. Reicht jedenfalls für Kamerasensoren mit Mikrometer kleinen Strukturen.

@dlr_next

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Tage her)
Als Antwort auf Frunu

@Frunu Naja. Ein Objektiv ist ja auch nur eine kompliziertere Lupe. Auch bekannt als Brennglas. Die meisten Leute sammeln im Kindesalter Erfahrungen damit, was passiert, wenn man eine Lupe und eine Sonne kombiniert: labbe.de/kinderideen/feuer-mit…
Das sieht halt in der Kamera nicht anders aus. Genauer gesagt, schlimmer, weil die Kamera ja sogar automatisch fokussiert und die Brennebene genau auf die Sensorebene einstellt.
Als Antwort auf jexner 🏳️‍🌈 ("Josh")

@jexner
Die "Sonnen"flecken durch das Blätterdach sind phänomenal.
Hier gibt es "neuerdings" Straßenlaternen mit einem LED-Leuchtmittel, oder besser mit einem (rechtwinkligen) LED-Array aus X * Y Einzel-LEDs. Das sieht nachts echt verrückt aus.

@dlr_next

Als Antwort auf Axel Gutmann

@virbonus @kernpanik geht freihändig, ist aber halt etwas fummelig.

Einfacher ist: Karton (z.B, Müslikarton), Loch rein, Blatt Papier auf die andere Seite kleben. Also eine mini-Lochkamera. Da das Loch sehr klein ist, kommt nur wenig Licht rein -> auch ungefährlich.

Am besten heute schon damit experimentieren, so dass es morgen sicher klappt.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Tage her)
Als Antwort auf Jacob Something

@jkanev @kernpanik Egal welches Instrument, sicherheitshalber eine Folie vor den Strahleneingang. Ich habe 1999 ein Teleobjektiv kaputt gehen sehen, weil zu viel Hitze entstand. Ich hatte ein Spiegelteleskop mit einer Lage Schutzfolie vor dem Eingang und das stand zwei Stunden auf die Sonne ausgerichtet, kein Problem.
Als Antwort auf DLR_next

Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

Ich habe hier noch drei von "damals"(1999), die ganze Zeit verpackt und dunkel gelagert. Tatsächlich nicht sicher, trotz Zeiss und Zertifizierung? (Gibt es dafür eine Quelle / Link?).
Sehen jedenfalls noch gut aus.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Tage her)