Heute hat ein breites Bündnis aus demokratischen Kräften am Hermannsdenkmal in Detmold ein klares Zeichen gesetzt: Wir stehen zusammen gegen Rassismus, Faschismus und die völkische Ideologie der AfD.
Durch unseren gemeinsamen Protest konnte der geplante Besuch von Björn Höcke – einem der bekanntesten Vertreter der extremen Rechten in Deutschland – und dem selbsterklärten "freundlichen Gesicht des NS" Helferich verhindert werden.
Das Hermannsdenkmal, ein Symbol des Widerstands gegen römische Besatzung, erinnert uns daran, dass Widerstand gegen Unterdrückung und für Freiheit immer notwendig war und bleibt.
Heute steht der Hermann auch für den Kampf gegen die Feinde der offenen Gesellschaft: gegen Hetze, Ausgrenzung und die Umdeutung unserer Geschichte durch rechtsextreme Kräfte.
Die AfD versucht seit Jahren, historische Symbole für ihre völkische Agenda zu missbrauchen. Doch wir lassen nicht zu, dass sie unsere Erinnerungskultur kapern.
Unser Protest zeigt: Die Mehrheit dieser Region steht für Demokratie, Vielfalt und Solidarität – und wir werden weiter gemeinsam gegen Rechts aufstehen.
Ein großer Dank geht an alle, die heute bei diesem Wetter dabei waren und an alle, die weiterhin für eine offene, freie Gesellschaft kämpfen. Lasst uns laut bleiben!
Steffen Voß
Als Antwort auf tante • • •Sehe ich auch so. Die Debatte ist derzeit verkürzt auf die Frage, ob LibreOffice so gut ist wie Microsoft Office ist.
Es wird übersehen, dass sich das Land Schleswig-Holstein mit #Dataport als Teil seiner Open-Source-Strategie einen Dienstleister aufgebaut hat, mit dem das Land jetzt beliebige digitale Themen umsetzen kann.
Das bekommt man nicht, wenn die IT aus der Steckdose kommt.
tante
Als Antwort auf Steffen Voß • • •Nils Fuhrmann
Als Antwort auf tante • • •Also: internes Communitybuilding & -management.
Das ist bei großen Organisationen ungewohnt und nicht per se gegeben, denn bisher kamen die Anwendungen eben von der Stange und wurden von der IT routiniert gepflegt. Will man jetzt in hohem Maße Feedback aus der Fläche einholen, benötigt man wohl zusätzliche Ressourcen und Qualifikationen, um sich viel intensiver mit den verschiedenen User-Anforderungen aus ganz unterschiedlichen Arbeitswelten zu beschäftigen und entsprechende Formate wie Foren o.ä. zu bespielen. Nicht unbedingt Fokus typischer IT-Stellen, vielleicht eher etwas für Digitalisierungskoordinator*innen oder wie auch immer man die Rolle nennen möchte.
tante
Als Antwort auf Nils Fuhrmann • • •Steffen Voß
Als Antwort auf Nils Fuhrmann • • •@nfk Ja. Die Menschen sind gar nicht gewohnt, auch miteinander bspw. über Fragen der digitalen Zusammenarbeit zu sprechen. Das hätte man auch bei Mircosoft-Produkten tun können. Hat man nicht gemacht.
Aber, wenn der Arbeitgeber entscheiden soll, wie die Software weiterentwickelt werden soll, dann ist das eine Grundfähigkeit.
Ich glaube, aus dieser Unfähigkeit über digitale Zusammenarbeit zu sprechen, speist sich auch viel des Unmuts bei Software-Umstellungen. Wenn man die Firma in ein anderes Büro umzieht, ist dagegen allen klar, dass man sich neu finden muss.
tante
Als Antwort auf Steffen Voß • • •@kaffeeringe @nfk Das ist ja auch ein bisschen der "Erfolg" des iPads (ganz vereinfacht auf ein Objekt reduziert): Digitales wird als fest wahrgenommen. Du kriegst halt, was du kriegst. Man kanns nicht anfassen, gestalten, verbiegen. Alles ist locked.
Gerade auch die Generationen nach mir haben zunehmend weniger Chancen das Digitale als plastisch wahrzunehmen. Hier greift auch das Shopping-Framing zu kurz: Man braucht keine Produkte, man braucht flexible Bausteine, um Lösungen zu bauen.
Steffen Voß
Als Antwort auf tante • • •@nfk Das habe ich von Anfang an als Kritik am iPad wahrgenommen: Es ist nur ein Konsumgerät. Mehr als wischen und liken kann man damit nicht.
Das allerdings kann man sehr gut. Deswegen hat Döpfner es damals so abgefeiert.